Aluminiumanschlussklemmen (ALAK)

Hohe Festigkeit und gute Wärmeleitfähigkeit:
Aluminiumanschlussklemmen nach kundenspezifischen Anforderungen

Neben seinem angestammten Bereich der Messingzerspanung bietet HORA eTec kundenspezifische Zerspanteile aus Aluminium-Legierungen an. Dazu haben wir seit 2017 ein umfangreiches Know-how mit einer für uns neuen Legierung aufgebaut. In Kooperation mit indischen Produktionspartnern verfügen wir über eine umfassende Kompetenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette für Anschlussklemmen aus Aluminium.

Dabei wird eine dünne, leitfähige Zwischenschicht abgeschieden. Dadurch verhindern wir die Reoxidation der Oberfläche bis zum Einbringen in das anschließende Beschichtungsbad. Eine optimale Haftung ist die Folge.

HORA eTec bietet dabei kundenspezifische Lösungen für Einspeisungen und Verteilungen an. Dazu zählen:

  • Einspeiseklemmen
  • Verteilerklemmen
  • N/PE-Schienen
  • Sonderteile

HORA eTec bewertet Aluminium als einen Werkstoff mit großem Zukunftspotenzial – insbesondere vor dem Hintergrund der Wichtigkeit des Materials auf internationalen Märkten wie den USA. Aluminium eignet sich für den Einsatz als Verbindungsstelle in der Elektrotechnik insbesondere wegen seiner hohen Festigkeit und gute Wärmeleitfähigkeit. Darüber hinaus ist das Material korrosionsbeständig und gut formbar. Vielfach kommt es heute bereits in unterschiedlichen elektrotechnischen Anwendungen zum Einsatz.

Bei der Herstellung individueller Zerspanteile aus Aluminium verarbeiten wir insbesondere Legierungen der 6000er-Reihe. Dazu zählen die folgenden Hauptlegierungen:

  • 4511 T4
  • 6101B T6
  • 6061 T6
  • 6082 T6
  • 7075 T6

Diese Legierungen zählen zu der Gruppe der Aluminium-Magnesium-Silicium-Legierungen (ALMgSi). Dank spezieller Wärmebehandlung sind sie besonders aushärtbar.

Galvanische Beschichtung sorgt für sichere Verbindungen

HORA eTec beherrscht dabei die hohen Anforderungen, die der Werkstoff Aluminium an die Verarbeitung stellt, und sorgt dadurch für eine hohe Prozesssicherheit in der Produktion. Dabei ist das Zinkatverfahren zur galvanischen Beschichtung von Aluminium zentral. In einer Zinkatbeize aktivieren wir die Oberfläche des Aluminiums und entfernen die natürliche Oxidschicht.

Die gesamte Prozesskette im Blick

Um eine hohe Prozesssicherheit in der galvanischen Beschichtung sicherzustellen, ist eine gleichbleibende Qualität des Vormaterials maßgeblich. Daher stimmen wir die gesamte Prozesskette aufeinander ab. Insbesondere die Vorbehandlung des Ausgangsmaterials genießt bei uns höchste Priorität. HORA eTec stimmt die nötige Vorbehandlung auf die die jeweilige Legierung ab.

Je nach Legierung, Verschmutzungsgrad der Oberfläche, Oberflächenstruktur und Verfahrenstechnik der Beschichtung stellen wir mechanische oder chemische Vorbehandlungen bereit. Zu den mechanischen Verfahren zählen Bürsten, Schleifen und Sandstrahlen, während die chemischen Verfahren Entfetten, Dekapieren und diverse Formen von Beizen (sauer Beizen, alkalisch Beizen, Zinkatbeizen) umfassen.

Je nach Komplexitätsgrad bietet HORA eTec die gesamte Bandbreite an Lösungen für Aluminiumanschlussklemmen. Während wir komplexe Zerspanteile in unserer deutschen Produktion fertigen, stellen wir simple und standardisierte Teile in unseren indischen Produktions-Joint-Ventures her. Dadurch erhalten Sie attraktive Best-Cost-Konditionen.

Einspeiseklemmen

Verteilerklemmen

Schienenklemmen

Sonderteile

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Ewald Voß

Product Manager Electrical Components
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Jessica Gerling

Sales / Back Office

Aluminium T6 Legierungen

T6 Legierungen sind lösungsgeglüht, abgeschreckt und warmausgelagert.

  1. Lösungsglühen: Bei Temperaturen von etwa 510 Grad bis 540 Grad wird geglüht, wobei die Legierungselemente in Lösung gehen.
  2. Fast immer erfolgt danach unmittelbar ein Abschrecken. Die Legierungselemente bleiben dadurch auch bei Raumtemperatur zunächst in Lösung, während sie bei langsamer Abkühlung Ausscheidungen bilden.
  3. Warmauslagern/Warmaushärten: Bei Temperaturen von 80 bis 250 Grad werden die Werkstoffe erneut erwärmt. Die Härtezeiten liegen meist zwischen 5 bis 8 Stunden. Die Legierungselemente scheiden dadurch schneller aus und erhöhen Härte und Festigkeit. Je höher die Temperatur ist, desto schneller ist das für diese Temperatur mögliche Festigkeitsmaximum erreicht. Es fällt jedoch umso niedriger aus, je höher die Temperatur ist.

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